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So filmst du ein Reel für ein Café mit dem iPhone

Filme ein Café-Reel mit dem iPhone in sechs ruhigen Einstellungen: Außenansicht, Theke, Barista, Getränk, Hände und ein abschließendes Detail.

Veröffentlicht 2026-09-20

Du brauchst kein Filmteam, um ein Reel für ein Café mit dem iPhone zu filmen. Du brauchst sechs ruhige Einstellungen und etwa zehn Minuten. Diese Anleitung zeigt dir, welche Einstellungen du filmst, wie du das Handy hältst und wie du aus den Clips ein kurzes vertikales Video machst.

Was du vorher brauchst

  • Dein iPhone, aufgeladen. - Ein sauberes Tuch für die Linse. Eine verschmierte Linse lässt alles weich aussehen. - Tageslicht oder die Lichter, die in deinem Café sowieso an sind. Vermeide es, starkes gelbes und weißes Licht in einer Einstellung zu mischen. - Ein paar ruhige Minuten vor dem Öffnen oder nach dem Andrang. Halte das Handy vertikal. Reels, TikToks und Shorts sind vertikale Formate, also filme von Anfang an vertikal. Filme nicht horizontal und schneide später zu, denn dabei verlierst du den größten Teil des Bildes.

Die sechs Einstellungen, die ausreichen

1. **Außenansicht.** Stell dich gegenüber auf die Straße oder auf den Gehweg und filme die Front des Cafés fünf Sekunden lang. Das Schild sollte mit drauf sein. Halte still. 2. **Theke.** Filme die Theke oder den Tresen von der Gästeseite aus. Fünf Sekunden, kein Zoomen. 3. **Barista bei der Arbeit.** Filme Hände, die andrücken, eingießen oder Milch aufschäumen. Lass das Gesicht der Person weg, wenn sie das lieber möchte. 4. **Das Getränk.** Stell die Tasse auf einen Tisch in Fensternähe und filme sie fünf Sekunden lang. Lass das Licht von der Seite fallen. 5. **Hände und Detail.** Eine Hand, die die Tasse anhebt, ein Löffel auf der Untertasse, ein Gebäck, das hingestellt wird. Kleine Bewegungen wirken in kurzen Videos gut. 6. **Schlusseinstellung.** Der Tisch, das Fenster, die Tür oder die Straße draußen. Etwas Ruhiges zum Abschluss. Das sind sechs Clips. Jeder sollte fünf bis acht Sekunden lang sein. Wenn ein Clip verwackelt ist, filme ihn noch einmal. Zwei Versuche reichen meistens.

So hältst du das iPhone, damit die Einstellungen ruhig wirken

Halte das Handy mit beiden Händen und lass die Ellbogen nah am Körper. Lehn dich an eine Wand, eine Theke oder einen Türrahmen, wenn es geht. Diese eine Gewohnheit nimmt das meiste Wackeln weg. Tippe auf den Bildschirm, wo das Handy scharf stellen soll, und warte eine Sekunde, bevor du auf Aufnahme drückst. Beweg das Handy langsam oder gar nicht. Eine ruhige Einstellung von fünf Sekunden ist besser als ein schneller Schwenk. Nutze nicht den digitalen Zoom. Geh stattdessen näher heran. Hereingezoomte Handy-Aufnahmen wirken körnig und weich, besonders drinnen. Filme jede Einstellung zweimal: einmal weit, einmal näher. Später kannst du die Version wählen, die ins Video passt.

Licht, Ton und kleine Dinge, die man leicht vergisst

Filme tagsüber in Fensternähe. Schalte Deckenlampen aus, die den Raum orange wirken lassen, wenn schon Tageslicht hereinkommt. Filme ein Getränk nie mit einem hellen Fenster direkt dahinter, denn dann wird die Tasse zu einer dunklen Form. Ton ist wichtiger, als die meisten erwarten. Café-Geräusche sind in Ordnung, aber eine laute Mühle direkt neben dem Handy übertönt alles. Wenn du später Musik oder Text hinzufügen willst, kannst du den Originalton leiser drehen. Wisch die Linse vor jeder Einstellung ab. Das dauert zwei Sekunden und ist der häufigste Grund, warum Handy-Aufnahmen matt aussehen. Frag Mitarbeitende und Gäste, bevor du sie filmst. Eine kurze Frage reicht, und der Dreh bleibt entspannt.

Von den Clips zum fertigen Reel

Du hast jetzt sechs bis zwölf Clips auf dem Handy. Damit lässt sich schon richtig gut arbeiten. Öffne Relsko und lade deine Clips hoch. Der Assistent stellt höchstens ein paar Fragen und schlägt dir dann drei Konzepte vor. Du wählst eines aus. Relsko macht aus deinen eigenen Aufnahmen ein vertikales Video in 1080x1920 und liefert dir drei Schnittvarianten zu diesem Konzept. Du lädst die herunter, die dir gefällt. Relsko fügt kein Stockmaterial und keine Szenen hinzu, die du nicht gefilmt hast. Alles im Video stammt von deinem Handy. Der Standard-Export steht allen zur Verfügung, animierte Untertitel sind in der Beta. Das Veröffentlichen in sozialen Netzwerken, Synchronisation und Arbeitsbereiche für mehrere Kunden sind in Vorbereitung. Die Oberfläche, der Assistent, die Spracherkennung und die Texte im Video funktionieren in 16 Sprachen. Wenn dein Video Text enthält, kannst du ihn in jede der anderen 15 Sprachen übersetzen. Du kannst dich für 30 Tage Vollzugang ohne Karte registrieren. Einladungen verlängern diesen Zeitraum. Danach gibt es eine kostenlose Stufe mit einem kleinen Wasserzeichen. Die Upload-Grenzen sind einfach: bis zu 50 Dateien pro Upload, 200 pro Projekt, 2 GB pro Datei und eine Videolänge von 10 bis 35 Sekunden. Die Verarbeitungszeit hängt von der Länge deiner Aufnahmen, den Untertiteln und der aktuellen Auslastung ab – ein festes Versprechen gibt es also nicht.

Eine kurze Checkliste für deinen nächsten Dreh

  • Linse geputzt. - Handy hochkant. - Sechs Einstellungen gefilmt, jede fünf bis acht Sekunden. - Zwei Takes pro Einstellung. - Ellbogen nah am Körper, an etwas Festem abstützen. - Kein Digitalzoom. - Tageslicht nutzen, wo es geht. - Mitarbeitende und Gäste vorher fragen, bevor du filmst. Wenn du sehen willst, wie das für ein Café in der Praxis aussieht, findest du ein durchgerechnetes Beispiel auf der Branchenseite unter /for/cafe/.

Wie es weitergeht

Filme deine sechs Einstellungen beim nächsten ruhigen Moment. Lade die Aufnahmen dann in Relsko hoch, beantworte die Fragen des Assistenten, wähle eines der drei Konzepte und lade eine der drei Schnittvarianten herunter. Du kannst morgen wieder filmen und so nach und nach eine kleine Sammlung an Clips aufbauen.

Kurz gesagt: Sechs ruhige vertikale Einstellungen von je fünf bis acht Sekunden reichen, um ein Café-Reel mit dem iPhone zu filmen.

Fragen, die als Nächstes kommen

Wie lang sollte jeder Clip für ein Café-Reel sein?
Peile fünf bis acht Sekunden pro Einstellung an. Sechs Einstellungen ergeben rund dreißig bis fünfundvierzig Sekunden Rohmaterial – damit lässt sich gut arbeiten. Relsko akzeptiert eine Videolänge von 10 bis 35 Sekunden.
Kann ich ein Café-Reel auch mit einem älteren iPhone filmen?
Ja. Eine ruhige Hand, eine saubere Linse und gutes Licht sind wichtiger als das Modell des Handys. Filme hochkant und halte jede Einstellung still.
Brauche ich eine Erlaubnis, um Mitarbeitende und Gäste zu filmen?
Frag vorher, bevor du jemanden filmst, der erkennbar ist. Eine kurze Frage reicht meistens, und die meisten sagen Ja, wenn du erklärst, dass es für die sozialen Medien des Cafés ist. Wenn jemand Nein sagt, filme stattdessen Hände, Getränke und Details.

Beispiel für diese Branche: Cafés & Restaurants

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